Die Passion ist die größte BDSM- und Fetisch-Messe in Deutschland. Für den Messebesucher heißt das: eine riesengroße Auswahl mit tollen Vergleichsmöglichkeiten. Die Passion ist für die BDSM- und Fetisch-Szene ein prickelndes Einkaufserlebnis mit vielen handgemachten BDSM-Toys und -Möbeln und mit Fetisch-Kreationen und erotischen Outfits direkt vom Designer. Die Passion ist nicht nur von der Ausstellerzahl her, sondern auch von der Qualität der Kreationen und der Internationalität der Aussteller her einzigartig in Deutschland.
Mummification stammt vom englischen "Mummy" ab, was übersetzt die "Mumie" heißt, und ist eine sexuelle Praktik aus dem Bereich des Bondage.
Im BDSM-Kontext bedeutet dies, dass bei der Mumifizierung der Körper oder einzelne Körperteile einer lebenden Person mit geeignetem Material sehr eng umwickelt werden, beispielsweise mit Klebeband. Dadurch soll die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt oder gar eine Bewegungsunfähigkeit erreicht werden, ähnlich wie bei einer Mumie.
Unter einem Tunnelspiel versteht man eine Praktik, die – einmal begonnen – nicht vor Ablauf einer bestimmten Frist beendet werden kann.
Nach den allgemein anerkannten Prinzipien des vernünftigen, sicheren und einvernehmlichen Handelns kann der passive Partner, auch Bottom oder Sub genannt, in der Regel jederzeit durch ein vereinbartes Signal (meist das sogenannte Safeword) das Spiel beenden. Beim Tunnelspiel wird jedoch bewusst auf diese Möglichkeit verzichtet: Das übliche Safeword wird nicht mehr verwendet.
Plushophilie bezeichnet eine besondere emotionale oder sexuelle Vorliebe für Stoff- und Plüschtiere. Der Begriff leitet sich vom griechischen philos ("Freund") ab und gehört zur Gruppe der sogenannten Philien – das heißt, es handelt sich um eine Neigung oder Affinität zu bestimmten Objekten oder Wesen.
Im Fall der Plushophilie empfinden Betroffene Zuneigung, Geborgenheit oder auch sexuelle Erregung durch Plüschtiere wie Teddybären. Diese Neigung kann unterschiedliche Ausprägungen haben – von rein emotionaler Bindung bis hin zu erotischer oder fetischistischer Nutzung. In ausgeprägten Fällen kann die Plushophilie zur bevorzugten oder ausschließlichen Quelle sexueller Befriedigung werden.
Unter einem Sklavenvertrag versteht man die schriftliche Fixierung von Vereinbarungen, worin Rechte und Pflichten des Sklaven, aber auch sehr oft des Tops reguliert werden.
Das heißt, Sklavenverträge dienen internen Vereinbarungen von Regeln zwischen Meistern und Sklaven.
Da diese Vereinbarungen aber oft individuell zwischen Meister und Sklave getroffen werden, gibt es jedoch eine große Anzahl an Sklavenverträgen, die sehr unterschiedlich ausfallen können.
Und obwohl solche Verträge nach unserem Recht keine offizielle, gesetzliche Gültigkeit besitzen, sind sie für Viele sehr sinnvoll, denn dadurch wird deutlich geregelt, was gespielt werden soll.